Beschreibung
Ein neuer, möglichst unvoreingenommener Blick auf räumliche Strukturen erweist sich als entscheidende Voraussetzung, um die Forschung von starren Vorannahmen und Modellen zu lösen. Damit gelingt es, bisherige und notgedrungen stark vereinfachende Leiterzählungen durch komplexe Rekonstruktionen zu ersetzen. Jenseits großer Linien erweisen sich räumliche Beziehungen und Strukturen als flexibel und veränderlich. Die in diesem Band versammelten Beiträge unterstreichen, wie unterschiedlich Ansätze und Perspektiven ausfallen können, auch wenn sie sich mit dem scheinbar selbstverständlichen "Raum" befassen. In dieser Öffnung jenseits deterministischer Raumbegriffe und -vorstellungen, die auch die Geographie längst vollzogen hat, liegen neue Chancen archäologischer und historischer Studien.
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Wolfgang Sailer
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Autorenportrait
Prof. Dr. Sebastian Brather, Studium der Fächer Ur- und Frühgeschichte, Geschichte und Anthropologie in Berlin. Seit 2006 Professor für Frühgeschichtliche Archäologie und Archäologie des Mittelalters und seit 2011 Sprecher des Forschungsverbunds "Archäologie und Geschichte des ersten Jahrtausends in Südwestdeutschland" an der Universität Freiburg i. Br. Forschungsschwerpunkte: Archäologie und Identitäten, Archäologie des Frühmittelalters, Siedlungs- und Wirtschaftsarchäologie, Wissenschaftsgeschichte. Prof. Dr. Jürgen Dendorfer. Studium der Fächer Geschichte und Germanistik in Regensburg, Wien und München. Seit 2011 Inhaber des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte I und Direktor der Abteilung Landesgeschichte in Freiburg i. Br. Forschungsschwerpunkte: Politische Geschichte des Früh- und Hochmittelalters, Landesgeschichte Süddeutschlands im Mittelalter, Geschichte des Adels, Kirchenreform und Konziliarismus im Spätmittelalter.