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»¿ und wenn der Faden reißt, will ich nur noch zuschlagen!«

eBook - Pädagogischer Umgang mit Gewalt in der stationären psychotherapeutischen Behandlung Jugendlicher

Erschienen am 01.04.2016, 1. Auflage 2016
29,99 €
(inkl. MwSt.)

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783837967920
Sprache: Deutsch
Umfang: 315 S.
E-Book
Format: PDF
DRM: Nicht vorhanden

Beschreibung

In stationären sozialtherapeutischen Einrichtungen werden häufig Jugendliche behandelt, die massives gewalttätiges und selbstdestruktives Verhalten zeigen. Ihr psychisches Erleben ist durch Ängste, Aggressionen und archaische Abwehrmaßnahmen gekennzeichnet. Die große Herausforderung in der sozialpädagogischen Arbeit besteht darin, ihrem aggressiven Agieren grenzensetzend und zugleich entwicklungsfördernd zu begegnen.Das vorliegende Buch vermittelt Orientierungshilfen für den Umgang mit gewalttätigen Jugendlichen am Beispiel eines Gewaltpräventionsprojekts, das an Konzepten der psychoanalytischen Pädagogik orientiert ist. In ausführlichen Falldarstellungen demonstriert die Autorin, dass Instrumente der Gewaltprävention nur dann dauerhaft wirksam sein können, wenn sie im Rahmen einer tragfähigen Beziehung angewandt werden und sich dadurch Verhandlungsspielräume eröffnen.

Inhalt

VorwortGertraud Diem-WilleVorwort der DirektorInnen des HPZ HinterbruhlUlrike Burger, Ernst TatzerEinleitung1 Rahmenbedingungen und Grundlagen1.1 Beschreibung der Institution1.2 Das Projekt1.2.1 Grundlagen der Gewaltpravention1.2.2 Die Einbettung in das Konzept der Einrichtung1.2.3 Die Ubungsabfolge1.2.4 Paul und Max: Einfuhrung in die Falldarstellungen1.2.5 Die erste Stunde1.3 Warum psychoanalytisch-padagogisch?1.4 Warum Kasuistik und Beobachtung?2. Annaherungen an die innere Welt 2.1 Aggression und Gewalt als Folge und Ausdruck verletzterEntwicklung2.1.1 Intrapsychische und dyadische Aspekte2.1.2 »Bevor ich mich zu Tode furchte, bring ich einen Anderen um!«2.2 Adoleszenz2.2.1 Identitatsbildung als adoleszente Entwicklungsaufgabe2.2.2 Trauma und adoleszente Entwicklung2.2.3 Strukturelle Storungen im Jugendalter 2.2.4 Spezifische Verstrickungen im Behandlungsverlauf2.3 Innere und außere Struktur2.3.1 Psychische Struktur2.3.2 Die Konsolidierung eines inneren Raums und die Bedeutungder Triangulierung2.3.3 Außere Struktur und ihre Funktionen fur die Entwicklung2.3.4 Die Notwendigkeit von Verhandlungsspielraumen2.4 Grundlegende psychoanalytische Denkmodelle2.4.1 Fordernder Dialog (Leber)2.4.2 Mentalisierung (Fonagy/Target)2.4.3 Containment (Bion) 2.4.4 Holding Function (Winnicott) 2.4.5 Wiedergutmachung (Klein/Winnicott) 2.4.6 Ubertragung/Gegenubertragung (unter besondererBerucksichtigung projektiv-identifikatorischer Prozesse)3 Wie und wodurch wirken Ubungen zurGewaltpravention?3.1 Paul oder uber das Zusammenfugen gerissener Faden3.1.1 »Willst du, dass ich mitkomme? Willst du, dass ich existiere?«3.1.2 Die Eroffnung von Denk- und Reflexionsraumen3.1.3 Die Arbeit mit der Lebenskurve3.2 Max oder eine Eisenstange ist kein Faden3.2.1 »Was soll das uberhaupt?«3.2.2 Die Eroffnung von Denk- und Reflexionsraumen3.2.3 Die Arbeit mit der Lebenskurve3.3 Fazit aus den Beobachtungen3.3.1 Wovon haben Paul und Max profitiert?3.3.2 Was haben die PadagogInnen gewonnen?3.3.3 Das Sammeln von diagnostischem Material3.4 Uberlegungen zur Wirkungsweise vor dem Hintergrund psychoanalytischer Konzepte3.5 Hinweise fur die Anwendung3.5.1 Zur Funktion des Rahmens3.5.2 Ubergange und Zwischenraume: Transfer in den Alltag und padagogische Verantwortung 3.5.3 Leitfaden zur Anwendung4 Am Anfang war das Team: Person- und teambezogeneVoraussetzungen fur professionelles Handeln4.1 Intra- und interpersonelle Kompetenzen4.1.1 Psychoanalytisch-padagogisches Wissen4.1.2 Ein ausgewogenes Verhaltnis von Nahe und Distanz4.1.3 Die Anerkennung der Bedeutung von scheinbarBedeutungslosem4.1.4 Entweder und Oder: Das Ertragen und die Integration von Ambivalenzen und Paradoxien4.1.5 Humor: Abwehr, Brucke und Spielraum4.1.6 Es aushalten, im Grunde eine dauernde Krankung zu sein4.1.7 Sympathie mit der Storung4.1.8 Die Forderung nach radikaler Selbstreflexion4.1.9 Interpersonelle Kompetenzen4.2 Intra- und interdisziplinare Aspekte4.2.1 Identitat als Berufsgruppe4.2.2 An einem Strang ziehen4.2.3 Konkurrenzen4.2.4 Leitungsaufgaben4.3 Zusammenfassung der grundsatzlichen padagogischen AufgabenLiteratur

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