Beschreibung
Darstellungen sind allgegenwärtig und spielen in den unterschiedlichsten Kontexten eine bedeutende Rolle, weshalb sie auch Gegenstand verschiedenster wissenschaftlicher Disziplinen sind. Jene Disziplinen beschränken sich jedoch auf bestimmte Darstellungsmedien oder -arten. Eine allgemeine Darstellungstheorie steht bislang noch aus. Das vorliegende Buch will dieses Desiderat mit einem historisch-systematischen Ansatz beheben. Die Adäquatheitsbedingungen für die anvisierte Theorie werden mittels der theoriegeschichtlichen Analyse gewonnen - von den Mimesistheorien der Antike über die Naturnachahmungstheorien der frühen Neuzeit bis zu den neueren Ansätzen in der Sprach-, Bild- und Wissenschaftssphilosophie. Das Gros jener Ansätze betreibt Metaphysik, insofern sie auf eine Letztbegründung der Drastellungspraxis aus sind. Die in diesem Buch entwickelte Darstellungspragmatik ersetzt das Begründungsprogramm durch ein systematisch anspruchsvolles Beschreibungsprogramm und ermöglich dadurch allererst eine Analyse der Pluralität von Darstellungspraxen und ihrer vielfältigen Funktionen. Damit liefert der pragmatische Ansatz den adäquaten Rahmen für eine allgemeine Darstellungstheorie.
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Autorenportrait
Tobias Schöttler, geb. 1977, studierte Philosophie, Germanistik und Film-und Fernsehwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum, wo er 2011 in Philosophie promovierte. Derzeit ist er dort Wissenschaftlicher Angestellter am Lehrstuhl für Wissenschafstheorie und Wissenschaftsgeschichte am Institut für Philosophie. Forschungsschwerpunkte: Theroetische Philosophie der Neuzeit, insbes. Sprachphilosophie, Bildphilosophie, Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie.