Beschreibung
Ein existentialistischer Twitter-Noir-Roman, in dem eine namenlose Erzählerin, die sich selbst als Genetikerin bezeichnet, über einen folgenschweren Vorfall in einem Labor berichtet. Im Verlauf der Erzählung - vorgetragen im 280-Zeichen-Takt via Twitteraccount - wird die Glaubwürdigkeit der Geschichte immer zweifelhafter und der anfangs zurückhaltende Berichtstil wird zu einer irritierenden Weltanklage, einer Ansammlung diverser Ideologiepartikel, Verschwörungstheorien und esoterischer Philosophien. Sind wir hier im humanen oder bereits im posthumanen Zeitalter? Wird hier ein psychischer Ausnahmezustand beschrieben oder ein algorithmischer Glitch? Ist es das derangierte Bewusstsein einer menschlichen Erzählerin oder ein abgestürzter Textalgorithmus?
Produktsicherheitsverordnung
Autorenportrait
Jürgen Berlakovich, geb. 1970 im Burgenland. Studium der Germanistik und Philo- sophie. Lebt als Schriftsteller, Musiker und Klangkünstler in Wien. Er schreibt, komponiert und produziert Romane, Essays, Hörspiele, Filmmusik, Soundscapes und Songs. Er verwendet sprachliche Mikropartikel und DNA-Sonifikationen in Kombination mit Gitarren und Elektronik für seine Kompositionen und Solo-Konzerte. Er betreibt das JSB Trio, das Solo-Musik Projekt Takamovsky und ist Ensemblemitglied von The Vegetable Orchestra www.berlakovich.org