Beschreibung
Der 'Grundriss Heidegger' versteht sich als eine Einführung zu Martin Heideggers Leben und vor allem als Nachschlagewerk zu seinen Schriften. Diese haben (Stand Frühjahr 2012) einen Umfang von nahezu 27.000 Seiten, verteilt auf die bisher erschienenen 79 Bände der Gesamtausgabe, wozu noch zahlreiche Einzelveröffentlichungen und Briefbände kommen. Der erste Teil, Synopsis, ist der Versuch, über ein Denken umfassend zu orientieren, das sein Autor unter das Motto 'Wege, nicht Werke' gestellt hat. In acht Hauptteilen (Sein, Welt und Sein, In-der-Welt-Sein, Kehre zum Sein, Sein und Nichts, Ereignis und Sein, Bauen am Sein, Haus des Seins) soll die Einheit dieses Denkens sichtbar werden, die durchlaufend nummerierten Paragraphen folgen mit kleineren sachlich bedingten Abweichungen dem chronologischen Ablauf. Der zweite Teil, Lemmata, ist ein Heidegger-Lexikon mit 241 Stichworten von 'Abendland' bis 'Zwischen'. Um diesen Index in überschaubaren Grenzen zu halten, werden verwandte Stichworte gelegentlich in einem Artikel zusammengefasst; zudem ermöglicht eine Fülle von Verweisstellen eine weitergehende Orientierung. Den Stichworten folgen im Allgemeinen Angaben zur Sekundärliteratur. Der dritte Teil, Daten, umfasst drei Abschnitte: eine Übersicht über die wichtigsten Daten von Heideggers Leben und Wirken, Kurzbiographien wichtiger Personen aus Heideggers engerem Umfeld sowie Kurzbeschreibungen zu allen in den Bänden der Gesamtausgabe enthaltenen und einigen in dieser noch nicht erschienenen kleineren Schriften. Der vierte Teil, Appendices, enthält ein Abkürzungsverzeichnis, ein Verzeichnis aller im Buch zitierten Literatur, das Sachregister zum ersten Teil und das Inhaltsverzeichnis des Grundrisses.
Autorenportrait
Helmuth Vetter (* 14. Dezember 1942 in Bratislava) ist ein österreichischer Philosoph. Nach Volks- und Hauptschule (Maria Laah, Steyr, Enns) besuchte Helmuth Vetter von 1956 bis 1961 die Bundes-Lehrerbildungsanstalt in Linz und studierte anschließend Philosophie, Germanistik, Klassische Philologie und Pädagogik an der Universität Wien. Von 1966 bis 1968 (Promotion) war er Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Philosophie, seit dem Wintersemester 1968/69 Universitätsassistent. 1978 habilitierte er sich für das Gesamtgebiet der Philosophie und lehrte als Außerordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Philosophie der Universität Wien. Am 1. Oktober 2004 erfolgte aus gesundheitlichen Gründen der Übertritt in den Ruhestand. Er widmet sich nun ganz seiner umfassenden Publikationstätigkeit.
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